Extreme One auf Smartphone und Tablet: deine Scans und 3D-Modelle
Extreme One auf dem Smartphone und Tablet bringt dich auch nach der Session zurück an deinen Angelplatz. Gespeicherte Echogramme und 3D-Modelle kannst du zu Hause ansehen und nach Kanten, Erhebungen und Löchern suchen, die du beim nächsten Ausflug prüfen willst.
Scans von der Fernsteuerung immer zur Hand
Wenn du einen Skydroid oder eine RadioMaster AX12 nutzt, lade die Aufnahmen zuerst in die Extreme One Cloud hoch. Melde dich danach auf dem Smartphone oder Tablet mit demselben Konto an. So hast du Zugriff auf die synchronisierten Daten, ohne die Fernsteuerung erneut einzuschalten.
Modell drehen und Farben vergleichen
In der Präsentation zeigen wir das Drehen und Zoomen des Grundmodells sowie die Paletten Extreme und Extreme 2. Eine andere Palette ändert nur die Darstellung der Tiefen, die Grundlage des Modells bleiben die gespeicherten Messungen. Du kannst benachbarte Bereiche des Gewässers ansehen, ihre Form vergleichen und in Ruhe einen Platz für deine Montage auswählen.
Die App arbeitet mit Aufnahmen unterstützter Echolote, unter anderem Extreme Master Sonar S200 und S300 sowie kompatibler Konfigurationen von Raymarine, Toslon und Vexilar. Welches Modul und welche Verbindung passen, hängt vom Gerät ab.
Am Wasser Daten sammeln, zu Hause auswerten
Ein Scan hat seine Aufgabe nicht erfüllt, wenn das Boot ausgeschaltet ist. Die gespeicherte Historie hilft, den nächsten Ausflug vorzubereiten, Abschnitte des Gewässers zu vergleichen und einem Freund zu zeigen, was du gefunden hast. Das Video zeigt die echte Bedienung der App unter Android.
Extreme One auf dem Smartphone: womit die Analyse beginnt
Nach dem Öffnen eines gespeicherten Angelplatzes siehst du dir zuerst den gesamten Messbereich an. Achte auf den Tiefenbereich und die Farblegende. Derselbe Farbton kann auf zwei Karten mit unterschiedlichem Bereich eine andere Tiefe bedeuten, deshalb sind die Zahlen ein wichtiger Bezugspunkt. Wähle danach den Ausschnitt, den du mit dem Echogramm oder deinen Beobachtungen beim Angeln vergleichen möchtest.
Extreme One auf dem Smartphone ist besonders nützlich, wenn du Zeit hast, dir die Aufnahmen in Ruhe anzusehen. Du musst nicht gleichzeitig das Boot steuern, den Kurs halten und den Ablageplatz wählen. Du kannst bei einer Kante anhalten, die Ansicht drehen und prüfen, wie sie in das benachbarte Plateau übergeht. Dieser Zusammenhang hilft, den nächsten Ausflug besser zu planen.
Echolot Scans und 3D-Modelle des Grundes
Das Echogramm zeigt die aufeinanderfolgenden Messungen entlang der Fahrt. Die Karte zeigt ihre Verteilung im Raum, und das Modell lässt dich die Form des Grundes aus verschiedenen Winkeln betrachten. Es lohnt sich, diese Ansichten zusammen zu nutzen. Eine interessante Stelle im Modell kannst du dann mit dem Signalverlauf vergleichen, statt die ganze Bewertung nur auf das Aussehen der farbigen Fläche zu stützen.
Die im Video gezeigten Paletten Extreme und Extreme 2 dienen dem Vergleich der Darstellungsarten. Wähle die, in der du benachbarte Tiefen leichter unterscheidest. Wenn du das Material jemand anderem zeigst, beginne mit der Legende und der Gesamtform des Gewässers. Erst danach zoomst du ins Detail. So bezieht ihr die Farben auf dieselben Werte und könnt leichter über eine konkrete Stelle sprechen.
Extreme One auf dem Smartphone und Synchronisierung mit der Fernsteuerung
Schließe zuerst das Hochladen der Aufnahme auf dem Gerät ab, auf dem sie gespeichert wurde. Melde dich dann auf dem zweiten Gerät an und lade die benötigten Daten herunter. Wenn etwas fehlt, prüfe das Konto und den Synchronisierungsstatus. Eine Karte nur auf der Fernsteuerung zu erstellen, ersetzt nicht das Hochladen der Daten, die du später zum Ansehen auf Smartphone oder Tablet brauchst.
Bevor du einem Kollegen einen Scan zeigst, öffne ihn am besten schon zu Hause. So stellst du sicher, dass du die richtige Aufnahme gewählt hast und das Modell verfügbar ist. Bei einer größeren Bibliothek helfen klare Namen und das Datum der Messung. Dann unterscheidest du Fahrten von verschiedenen Ausflügen leichter und vergleichst nicht versehentlich Daten aus anderen Teilen des Gewässers.
Ersetzt das Smartphone jeden Sonarempfänger?
Extreme One auf dem Smartphone ermöglicht die Analyse gespeicherter Daten, eine Live-Verbindung zum Echolot erfordert aber eine kompatible Konfiguration. Entscheidend sind das Sonarmodell, das Empfangsmodul und die unterstützte Kommunikationsart. Bevor du Ausrüstung kaufst oder wechselst, nenne dem Service daher die genaue Bezeichnung deines Echolots und das Gerät, auf dem du die Anzeige sehen willst.
Der Vorteil liegt darin, dass die Daten vom Ausflug nicht auf einem einzigen Bildschirm eingeschlossen bleiben. Extreme One auf dem Smartphone nutzt du für einen schnellen Überblick, das Tablet für eine längere Analyse auf größerer Fläche. In beiden Fällen startest du mit deinen eigenen, synchronisierten Scans. Du entscheidest, welche Stellen du genauer ansiehst und welche Beobachtungen du zur nächsten Session mitnimmst.
Wenn du zwei Ausflüge vergleichst, prüfe auch den Wasserstand. Eine ähnliche Grundform kann bei anderen Tiefenwerten auftreten, deshalb helfen das Aufnahmedatum und die Messbedingungen, Unterschiede zwischen den Aufnahmen richtig zu lesen.

Karpik Kroczek, asystent Extreme One